Suedamerika ist nun tatsaechlich schon zu Ende und Weihnachten auch schon fast wieder vorbei. Das Paradies (Tahiti und die Osterinsel) haben wir auch schon hinter uns gelassen und nun geht es wieder in Richtung Heimat. Ja leider ist fast schon die Haelfte unserer Reise vorbei. Nun steht ein kompletter Wechsel vor uns:
1. Wir fliegen in Richtung Heimat
2. Wir fahren ab nun immer auf der anderen Seite (Linksverkehr: Neuseeland, Australien, Japan, Indien....alle fahren sie auf der FALSCHEN Seite :) )
3. Ab nun koennen kommt es uns nicht wie eine lange Reise, sondern wie eine lange Rueckreise vor.
4. Mit Englisch koennen wir ab sofort wieder was erreichen.
Aber nun wollt ihr sicher wissen was wir bis hierhin so erlebt haben:
Nach einer erneuten Besuch in Santiago ging es also auf die Osterinsel... ein TRAUM! Fuenf Tage zelteten wir umgeben von einem Blumenmeer und Avocado- und Bananenbaeumen im Garten von einem wirklich netten Einheimischen, mit Leib und Seele.
Hajo, unser Host, nahm uns auch sofort mal mit zu einer traditonellen Show mit Tanz und Gesang. Sehr interesant und wir haben sogar ein wenig mitgetanzt. (Mehr oder weniger freiwillig :)). So sprang fuer uns nicht nur ein kostenloser wunderschoener Abend sondern auch ein Fruchtsaft im Luxushotel und eine furchterregende Gesichtsbemalung herraus.
Der naechste Tag wurde noch besser. Nach einem leckeren Avocadofruehstueck, lud uns Hajo, der eigentlich Juan-Carlos heisst, ein mit ihm und seinen Freunden aufs Land zu fahren.
Mit dabei war auch Mo der Hund und ein riesengrosses Fischernetz, denn es ging zum Fischen.
Unsere Aufgabe wars die Fische zu "erschrecken" und ins Netz zu treiben.
Die Ausbeute war reichlich und wurde sogleich verarbeitet, dass heisst ausgenommen und entschuppt. Als besondere Delikatesse gabs dann rohe Fischinnereien...
Auf Hajos Farm bereiteten wir unseren Fang etwas bekoemmlicher auf einem grossen Holzfeuer zu und verspeissten ihn anschliessend mit Zitrone. Als Teller dienten uns dabei Bananenblaetter aus dem Garten.
Nun nahmen wir uns aber auch vor den kulturellen Aspekt der Insel kennen zu lernen. Nach einer Wanderung durch Eukalyptushaine erreichten wir einen grossen Vulkankrater, von dem wir die halbe Insel ueberblicken konnten.
Um die zahlreichen Moai, die weltbekannten Statuen, zu besuchen, mieteten wir uns einen Jeep, der uns es ermoeglichte alles an einem Tag zu sehen.
Nach dieser tollen Zeit ging es ins naehste, das teure, Paradies.
Tahiti:
So wie wir nunmal sind hatten wir kein Hotel fuer unsere Ankunftsnacht gebucht, denn wer weiss vielleicht kann man ja am Flughafen schlafen. Bei Ankunft mussten wir festellen, dass dies keine Option war. Also Plan B: Nehmen wir uns ein guenstiges Hostel.
Das guenstigste Hostel kostete dann jedoch 50 Euro und war ausgebucht. Irgendwann "erbarmte" sich dann eine andere Hostelbesitzerin, die am flughafen auf ihren Gast wartete, uns aufzunehmen. Die Nacht im Wohnzimmer des Hauses kostete uns dann knapp 55 Euro.
Nunja der naechste Morgen war wieder von einer Hostelsuche gepraegt, doch dank eines hilfreichen Touristeninfobeamten konnten wir an diesem Tag doch noch ein wenig bummeln.
nautuerlich erpropten wir auch die Traumstraende mit kristallklarem Wasser, doch dann mussten wir auch schon weiter. So dachten wir zumindest. Nachts am Flughafen angekommen, mussten wir naemlich feststellen, dass unser Flug gestrichen wurde.
Nach einigen Verhandlungen bescherte uns dieser Umstand jedoch eine Nacht im Sheraton Hotel Tahiti incl. Fruehstueck und Lunch. Und unser Flug wurde problemlos auf den naechsten Tag verschoben.
Nun sind wir in Neuseeland bei Judith und bereisen das Land per Bus. Weihnachten haben wir an einem (wenigstens fuer die Nacht einsamen) Sandstrand verbracht.
Nun gehts auf nach Sueden.
Bis dahin allen frohe Weihnachten und danke fuer eure Gruesse.
p.s. Das vielleicht etwas schwere lesen erklaert sich dadurch, dass Wanja ab und zu seine Finger im Spiel hatte ;)
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Montag, 8. Dezember 2008
Das Ende Suedamerikas
So nun werden wir diesen Kontinent schon bald verlassen... dies wird warscheinlich der letzte Eintrag davor sein. Aber wir haben auch wieder viel bis hier hin erlebt, was ich euch gleich mal alles berichten werde:
Wir haben also, noch in Bolivien, eine Freundin in Tarija besucht. Das war sehr nett und es tut auch mal gut Leute zu treffen, die man schon vorher kannte. Die lange Fahrt dahin verlief, oh wunder, reibungslos. Leider hatten wir bei der Fahrt zurueck weniger Glueck... wir fanden uns ploetzlich mitten in der Nacht in einer unbekannt
en Stadt im Friedhofsviertel wieder.... schon komisch. Wir verbrachten also die Nacht in dieser Stadt, Potosi, und fuhren am naehsten Tag weiter nach Uyuni, an den Rand der groessten Salzwueste der Welt. Diese erkundeten wir schliesslich auch.
Leider ist es sozusagen unmoeglich dies individuell zu machen und so buchten wir wieder Willen eine gefuehrte Tour. Die war zu teuer und nicht gerade sehr gut, aber die Natur und die Dinge, die wir gesehen haben und der Tranfer nach Chile, der inklusive war, liesen uns wieder etwas froehlicher werden.
So waren wir also in San Pedro de Atacama, am Rande der trockensten Wueste der Welt. Jaha... hier gibts nun mal viele Wuesten. Sehr komisch war, dass es in Bolivien bestimmt minus 20 Grad war und in Chile, nur eine halbe Stunde Fahrt spaeter, 50 Grad plus. Sehr toll fuer unsere Koerper.
Nachdem wir endlich ein etwas billigeres Hostel gefunden hatten (Chile ist extrem teuer im Vergleich mit den anderen Laendern, vor allem Bolivien) konnten wir unser weiteres Vorgehen planen.
In San Petro gibts viele andere Touristen und so konnte man sich gegenseitig gut helfen. Da wir nun auch ein wneig Zeitdruck hatten, machten wir uns sofort nach Santiago auf... 25Stunden und ganze 102Euro! So wird reisen teuer... aber es ist vielleicht gut, denn unsere naehsten Ziele werden nicht billiger sein.
In Santiago angekommen konnten wir leider unser eigentlich geplantes Ziel, eine Organisation, mit der wir auch in Deutschland mehr oder weniger Kontakt haben, nicht erreichen und so suchten wir wieder eine preiswerte Unterkunft. Wir gelangten, irgendwie mit Hilfe eines Taxifahrers und eines Ortskundigen, an eins. Wie sich herrausstellte war es sogar das, welches wir uns im Vorraus ausgeguckt hatten, aber angeblich nicht mehr existieren sollte.
Der Besitzer oder Leiter der Unterkunft ist echt nett und wir hatten sofort nette Gespraeche vorrauf er uns einlud mit ihm ein wenig den Lake District zu besuchen. Er ist zwar gebuertiger Nordamerikaner, lebt aber seid 15 Jahren in Santiago. Er ist also absolut ortskundig und die Verstaendigung klappt dank englisch auch mit mir. So entschieden wir uns ihn zu begleiten.
Vorher hatten wir jedoch noch ein paar Tage in Santiago, in der wir die Stadt erkundeten, Museen besuchten und mal wieder Stadtflair genossen.
Auch zur Organisation fuhren wir, die etwas auserhalb liegt. Leider konnten wir keine Kontaktperson treffen... war vielleicht alles ein wenig zu spontan. Aber wir sind ja bald wieder in Santiago, vielleicht schaffen wir es dann nochmal.
Dann waren wir noch fuer einen Tag in Valparaiso und haben dort Aydo, den wir in Cusco kennengelernt haben, getroffen und lagen ein wenig am Strand ;)
Schliesslich sind wir mit Scott, der Hostalbesitzer, seiner Freundin, einen US-Buerger (ui Buergerpasst ja :)) und einem Briten nach Puerto Montt gefahren, wo wir noch zwei Canadier trafen. Zusammen fuhren wir an Scotts "nearest place to paradise", wie er es nennt. Man sollte dazu sagen, dass wir eine Generationsuebergreifende Gruppe waren. Ronja und ich mit Anfang 20 die juengsten gefolgt von Alexis (der Brite) mit Ende 20 und Paola mit Ende 30.Danach Scott, Darcy und Warren, die alle (jetzt muss ich vorsichtig schaetzen) Ende 40 waren und der Amerikaner Tod mit sehr grob geschaetzten 60 Jahren. Dennoch war es eine, wie man so schoen sagt, homogene Truppe. (Ach ja meine Schulzeit kommt mir schon so lange her vor!)
Wir alle verstanden uns praechtig und es gab sogar politische Diskussionen!

Nachdem wir an dem Platz waren, der wirklich sehr nah ans Paradies kommt, ging es zum zweitschoensten. Es ist echt schwer die zu beschreiben... sagen wir einfach mal Menschenleere Idylle... See, Berge, wunderschoene Aussichten, Wasserfaelle.... wirklich perfekt.
Am zweiten Ort kannte Scott eine Einheimische, die uns Essen servierte und die einem anbietet sogar fuer ein paar Monate umsonst bei ihnen zu leben, wenn man auf der Farm und drumherrum ein wenig hilft... haetten wir nicht so einen engen Zeitplan, ich waere dageblieben... aber wir sind ja auch noch jung ;)
Danach trennte sich die Gruppe und wir wollten noch zu einem anderen von Scott empfohlenden Platz... leider machte uns das Wetter zum ersten Mal auf dieser Reise einen Strich durch die Rechnung, sodass wir uns in einem deutschen Auswanderungsdorf nierderliessen. Das war aber auch sehr schoen.
Schliesslich begaben wir uns wieder auf eine sehr lange Fahrt... 30 Stunden, runter nach Punta Arenas, fast ganz unten. Da es auf chilenischer Seite keine Strassen gibt, muss man durch Argentinien fahren, was die lange Fahrt noch mal durch zwei Grenzen etwas erschwert. Aber wir haben es mehr oder weniger geschafft und das mit nur knapp 6 Stunden Verspaetung.
Nun gut, wir machen ja immer das Beste aus unserer Situation und lernten auf der Fahrt gleich wieder neue Leute kennen, unter anderem eine Japanerin, die uns einen Kontakt in Tokiyo gab. So koennte es sein, dass wir da auch wieder mal Glueck haben. In Osaka haben wir ja Akiko (wie ich mich freue sie mal in Japan zu sehen!).
Wir tranken zusammen Abends ein Bier und am naehsten Morgen sofort zum Nationalpark Torres del Paine zu fahren. Der ist etwas noerdlicher und der, der auf allen Postkarten von Patagonien zu sehen ist.
Wir goennten uns keine Ruhe und liefen schon am ersten Tag zum Highlight, den Torres (Tuermen). Das geht nur Bergauf... aber irgendwie war es die einfachste Wanderung. Die folgenden Tage ging es zu anderen Taelern und auf andere Bergem, die einem einen unglaublichen Blick verschafften. Unsere Fuesse mussten einigen Schwerz aushalten und auch Schultern und meine Huefte wurden in Mitleidenschaft gezogen. Aber es war es Wert. Man kann es wieder nicht beschreiben...
So nun sind wir wieder in Punta Arenas, erkunden die Stadt und fahren heute per Schiff zu einer Pinguinkollonie. Da freue ich mich schon sehr drauf. Vielleicht schaffen wir es morgen auch noch kurz runter nach Feuerland und dann haben wir schon unseren Flug. Und schliesslich steuern wir den naehsten Kontinent an von dem wir euch auf jeden Fall auch viel berichten werden, auch wenn es manchmal ein wenig dauert.
Bis dahin macht es gut und schoene Weihnachtstage!
Wir haben also, noch in Bolivien, eine Freundin in Tarija besucht. Das war sehr nett und es tut auch mal gut Leute zu treffen, die man schon vorher kannte. Die lange Fahrt dahin verlief, oh wunder, reibungslos. Leider hatten wir bei der Fahrt zurueck weniger Glueck... wir fanden uns ploetzlich mitten in der Nacht in einer unbekannt
Leider ist es sozusagen unmoeglich dies individuell zu machen und so buchten wir wieder Willen eine gefuehrte Tour. Die war zu teuer und nicht gerade sehr gut, aber die Natur und die Dinge, die wir gesehen haben und der Tranfer nach Chile, der inklusive war, liesen uns wieder etwas froehlicher werden.
So waren wir also in San Pedro de Atacama, am Rande der trockensten Wueste der Welt. Jaha... hier gibts nun mal viele Wuesten. Sehr komisch war, dass es in Bolivien bestimmt minus 20 Grad war und in Chile, nur eine halbe Stunde Fahrt spaeter, 50 Grad plus. Sehr toll fuer unsere Koerper.
Nachdem wir endlich ein etwas billigeres Hostel gefunden hatten (Chile ist extrem teuer im Vergleich mit den anderen Laendern, vor allem Bolivien) konnten wir unser weiteres Vorgehen planen.
In San Petro gibts viele andere Touristen und so konnte man sich gegenseitig gut helfen. Da wir nun auch ein wneig Zeitdruck hatten, machten wir uns sofort nach Santiago auf... 25Stunden und ganze 102Euro! So wird reisen teuer... aber es ist vielleicht gut, denn unsere naehsten Ziele werden nicht billiger sein.
In Santiago angekommen konnten wir leider unser eigentlich geplantes Ziel, eine Organisation, mit der wir auch in Deutschland mehr oder weniger Kontakt haben, nicht erreichen und so suchten wir wieder eine preiswerte Unterkunft. Wir gelangten, irgendwie mit Hilfe eines Taxifahrers und eines Ortskundigen, an eins. Wie sich herrausstellte war es sogar das, welches wir uns im Vorraus ausgeguckt hatten, aber angeblich nicht mehr existieren sollte.
Der Besitzer oder Leiter der Unterkunft ist echt nett und wir hatten sofort nette Gespraeche vorrauf er uns einlud mit ihm ein wenig den Lake District zu besuchen. Er ist zwar gebuertiger Nordamerikaner, lebt aber seid 15 Jahren in Santiago. Er ist also absolut ortskundig und die Verstaendigung klappt dank englisch auch mit mir. So entschieden wir uns ihn zu begleiten.
Vorher hatten wir jedoch noch ein paar Tage in Santiago, in der wir die Stadt erkundeten, Museen besuchten und mal wieder Stadtflair genossen.
Auch zur Organisation fuhren wir, die etwas auserhalb liegt. Leider konnten wir keine Kontaktperson treffen... war vielleicht alles ein wenig zu spontan. Aber wir sind ja bald wieder in Santiago, vielleicht schaffen wir es dann nochmal.
Dann waren wir noch fuer einen Tag in Valparaiso und haben dort Aydo, den wir in Cusco kennengelernt haben, getroffen und lagen ein wenig am Strand ;)
Schliesslich sind wir mit Scott, der Hostalbesitzer, seiner Freundin, einen US-Buerger (ui Buergerpasst ja :)) und einem Briten nach Puerto Montt gefahren, wo wir noch zwei Canadier trafen. Zusammen fuhren wir an Scotts "nearest place to paradise", wie er es nennt. Man sollte dazu sagen, dass wir eine Generationsuebergreifende Gruppe waren. Ronja und ich mit Anfang 20 die juengsten gefolgt von Alexis (der Brite) mit Ende 20 und Paola mit Ende 30.Danach Scott, Darcy und Warren, die alle (jetzt muss ich vorsichtig schaetzen) Ende 40 waren und der Amerikaner Tod mit sehr grob geschaetzten 60 Jahren. Dennoch war es eine, wie man so schoen sagt, homogene Truppe. (Ach ja meine Schulzeit kommt mir schon so lange her vor!)
Wir alle verstanden uns praechtig und es gab sogar politische Diskussionen!
Nachdem wir an dem Platz waren, der wirklich sehr nah ans Paradies kommt, ging es zum zweitschoensten. Es ist echt schwer die zu beschreiben... sagen wir einfach mal Menschenleere Idylle... See, Berge, wunderschoene Aussichten, Wasserfaelle.... wirklich perfekt.
Am zweiten Ort kannte Scott eine Einheimische, die uns Essen servierte und die einem anbietet sogar fuer ein paar Monate umsonst bei ihnen zu leben, wenn man auf der Farm und drumherrum ein wenig hilft... haetten wir nicht so einen engen Zeitplan, ich waere dageblieben... aber wir sind ja auch noch jung ;)
Danach trennte sich die Gruppe und wir wollten noch zu einem anderen von Scott empfohlenden Platz... leider machte uns das Wetter zum ersten Mal auf dieser Reise einen Strich durch die Rechnung, sodass wir uns in einem deutschen Auswanderungsdorf nierderliessen. Das war aber auch sehr schoen.
Schliesslich begaben wir uns wieder auf eine sehr lange Fahrt... 30 Stunden, runter nach Punta Arenas, fast ganz unten. Da es auf chilenischer Seite keine Strassen gibt, muss man durch Argentinien fahren, was die lange Fahrt noch mal durch zwei Grenzen etwas erschwert. Aber wir haben es mehr oder weniger geschafft und das mit nur knapp 6 Stunden Verspaetung.
Nun gut, wir machen ja immer das Beste aus unserer Situation und lernten auf der Fahrt gleich wieder neue Leute kennen, unter anderem eine Japanerin, die uns einen Kontakt in Tokiyo gab. So koennte es sein, dass wir da auch wieder mal Glueck haben. In Osaka haben wir ja Akiko (wie ich mich freue sie mal in Japan zu sehen!).
Wir tranken zusammen Abends ein Bier und am naehsten Morgen sofort zum Nationalpark Torres del Paine zu fahren. Der ist etwas noerdlicher und der, der auf allen Postkarten von Patagonien zu sehen ist.
Wir goennten uns keine Ruhe und liefen schon am ersten Tag zum Highlight, den Torres (Tuermen). Das geht nur Bergauf... aber irgendwie war es die einfachste Wanderung. Die folgenden Tage ging es zu anderen Taelern und auf andere Bergem, die einem einen unglaublichen Blick verschafften. Unsere Fuesse mussten einigen Schwerz aushalten und auch Schultern und meine Huefte wurden in Mitleidenschaft gezogen. Aber es war es Wert. Man kann es wieder nicht beschreiben...
So nun sind wir wieder in Punta Arenas, erkunden die Stadt und fahren heute per Schiff zu einer Pinguinkollonie. Da freue ich mich schon sehr drauf. Vielleicht schaffen wir es morgen auch noch kurz runter nach Feuerland und dann haben wir schon unseren Flug. Und schliesslich steuern wir den naehsten Kontinent an von dem wir euch auf jeden Fall auch viel berichten werden, auch wenn es manchmal ein wenig dauert.
Bis dahin macht es gut und schoene Weihnachtstage!
Donnerstag, 27. November 2008
Ein wenig Geduld bitte
Hallo,
wir sind nun schon in Patagonien... leider fehlt uns die Zeit hier in dieser schoenen Natur, um wirklich was zu schreiben, aber das wird kommen, sobald wir in Punta Arenas angekommen sind (Sonntag?!). Bis dahin danken wir den Leuten, die uns hierrueber verfolgen und uns mit netten E-Mails schon so manchen Tag versuesst haben!
wir sind nun schon in Patagonien... leider fehlt uns die Zeit hier in dieser schoenen Natur, um wirklich was zu schreiben, aber das wird kommen, sobald wir in Punta Arenas angekommen sind (Sonntag?!). Bis dahin danken wir den Leuten, die uns hierrueber verfolgen und uns mit netten E-Mails schon so manchen Tag versuesst haben!
Montag, 10. November 2008
Machu Picchu, Transportpech und Bolivien
Wiedereinmal ist viel geschehen seid wir uns das letzte Mal gemeldet haben. Ich beginne mit den positiven Sachen.
Als allererstes sollte da unser Treck zum Machu Picchu stehen. Wir sind mit drei anderen Deutschen (Tim, Nelly und Janina), die wir in Cusco getroffen haben den weniger ueberlaufenden "Mollepata to Machu Picchu"-Treck galaufen. Der ist etwas laenger uns anstrengender als der Inka-Trail, war aber bestimmt viel besser. Wir haben den 7-Tage Treck auch dann in 5 Tagen geschafft, muessen aber zugeben, dass wir uns am Anfang und mittendrin ein wenig Hilfe von Fahrzeugen holten. Dennoch, 14/16 der Strecke liefen wir selber (obwohl einige von uns am Ende auch noch schummelten) . Es ist unsinnig jetzt hier alles zu schreiben, denn man kann es eh nicht in Worte fassen. Unbeschreibliche Natur, Erfahrungen und Erlebnisse hatten wir auf der Tour.
Erstaunlich waren die ploetzlichen Landschaftswechsel von Geroelllandschaft bishin zu Urwald inerhalb weniger Stunden. Schon am vorletzten Tag konnten wir den Machu Picchu von einer alten Inkastaette, wo wir unsere Zelte aufschlugen, sehen.
Durch diese wunderschoene Wanderung haetten wir fast das Ziel nicht gebuehrend beachtet. Leider haben wir, das durch den Treck gesparte Geld, am Machu Picchu durch ueberhoehte Transportpreise, wieder verloren. Dennoch, es war es wert (Von der Busfahrt nach Unten abgesehen!).
Leider hatten wir auf der Rueckfahrt etwas Pech... oder sagen wir ziemliches Pech. Wir freuten uns zuerst, als wir einen Alternativweg nach Cusco fanden, der uns wiederum einiges an Geld erspart hat, aber dieser Weg wurde, zumindest fuer Ronja und mich zum Horror. Denn den Grossteil der Strecke fuhren wir in Kleintransportern. Die eigentliche Kollonne loeste sich, bei einer Reifenpanne des uns vorrausfahrenden Fahrzeuges, auf. Diesem gaben wir unseren einzigen Ersatzreifen. Leider sollten wir nach 20 min selber auch eine Reifenpanne haben. So nun hatten wir aber keinen Reifen mehr. Was also tun? Warten, genau. Darauf, dass der Fahrer, der einen Ersatz holen wollte, wieder zuruekkommt. Aus den versprochenen 40min wurden ueber 3 Stunden. 3 Stunden mitten in der Pampa im Urwald, bei Gewitter und absoluter Dunkelheit. Dazu noch in einer Kurve stehend ohne rechtes Vorderrad und die herransausenden LKWs mit der Notblinkanlage warnend. Ich fand es durchaus interessant und auch Ronja kann jetzt darueber mehr oder weniger lachen, aber in dieser Situation war es einfach etwas zu viel des Guten. Aber leider war da noch nicht schluss. Als der Reifen gewechselt war, dauerte es wieder nur gut 20 min und wir hatten erneut einen Platten. Zum Glueck hatte der Fahrer gleich 2 Ersatzreifen geholt, sodass es nur zu einer kleinen Verzoegerung kam. Nun waren wir auf einer asphaltierten Strasse und wir gingen davon aus, dass uns nun nichts mehr aufhalten kann. Aber weit gefehlt. 10 min spaeter blockierte ein gewalltiger Erdrutsch die gesammte Strasse. Durch den extrem dichten Nebel, sahen wir diesen aber erst sehr spaet. Gluecklicherweise konnten wir aber durch das nebenstehende Feld den Erdrutsch umfahren. Doch uns war das Glueck nicht weiter hold und so dauerte es nicht lange, bis wir wieder standen. Wiedereinmal war die Strasse von Steinen ueberseaeht, nun aber unpassierbar. Der Regen war wie ein Wasserfall, dennoch mussten wir zu Fuss mit unseren dicken Rucksaecken die Erd-Lavine, gespickt mit einem Fluss, passieren. Auf der anderen Seite sollte ein anderer Transporter uns aufnehmen. Wir kamen dort vollkommen durchnaesst (ich trotz Regenjacke!), mit nassen Fuessen an. Nur nach einigem Hin und Her fanden wir endlich einen Platz und hofften nun, ohne Probleme, nach Cusco zu kommen. Abgesehen von dichtem Nebel, Schnee, einer mit Steinen besaehten Strasse, einem "lebensmueden" Fahrer und einer Fastkollision mit einem Zug und einem Pferd, kann man das auch so unterschreiben.
In Cusco angekommen (2Uhr Nachts statt 8Uhr Abends) wollten wir nur noch in ein Bett. Aber zur Kroenung war dann im Hostel kein Platz frei. Wir mussten erstmal ein paar andere abklappern, bis wir endlich ein Bett fanden, welches wir uns auch leisten konnten und schliefen sofort ein. Was fuer eine Nacht!
Leider sollten wir abermals mit einem Transportmittel Pech haben, als wir nach Bolivien fuhren. Abermals begleitet von Tim und Nelly wollten wir zum Titicacasee nach Copacabana. Der direkte Bus dahin fuhr uns aber nach La Paz. Zum Glueck handelten wir, nach einiger Diskussion, eine Freifahrt dorthin aus. Jedoch verloren wir so einen ganzen Tag.
Der Titicacasee war toll, wenn auch (stellenweise) etwas kalt. Wir waren am Geburtsort der Menschheit, der Sonneninsel und haben die kleine Stadt gut kennengelernt.
Auch eine mir bis dahin unbekannte Symtomatik (Brechdurchfall :P) habe ich kennengelernt... dank eines Cocktails mit rohem Ei.... naja selber Schuld.
Nun sind wir wieder in La Paz, diesesmal gewollt und werden uns bald auf eine hoffentlich reibungslose 20 Stundenfahrt nach Tarija begeben, um eine Freundin zu besuchen. Und dann muessen wir mal zusehen, wie wir nach Chile kommen!
Als allererstes sollte da unser Treck zum Machu Picchu stehen. Wir sind mit drei anderen Deutschen (Tim, Nelly und Janina), die wir in Cusco getroffen haben den weniger ueberlaufenden "Mollepata to Machu Picchu"-Treck galaufen. Der ist etwas laenger uns anstrengender als der Inka-Trail, war aber bestimmt viel besser. Wir haben den 7-Tage Treck auch dann in 5 Tagen geschafft, muessen aber zugeben, dass wir uns am Anfang und mittendrin ein wenig Hilfe von Fahrzeugen holten. Dennoch, 14/16 der Strecke liefen wir selber (obwohl einige von uns am Ende auch noch schummelten) . Es ist unsinnig jetzt hier alles zu schreiben, denn man kann es eh nicht in Worte fassen. Unbeschreibliche Natur, Erfahrungen und Erlebnisse hatten wir auf der Tour.
Erstaunlich waren die ploetzlichen Landschaftswechsel von Geroelllandschaft bishin zu Urwald inerhalb weniger Stunden. Schon am vorletzten Tag konnten wir den Machu Picchu von einer alten Inkastaette, wo wir unsere Zelte aufschlugen, sehen.
Durch diese wunderschoene Wanderung haetten wir fast das Ziel nicht gebuehrend beachtet. Leider haben wir, das durch den Treck gesparte Geld, am Machu Picchu durch ueberhoehte Transportpreise, wieder verloren. Dennoch, es war es wert (Von der Busfahrt nach Unten abgesehen!).
Leider hatten wir auf der Rueckfahrt etwas Pech... oder sagen wir ziemliches Pech. Wir freuten uns zuerst, als wir einen Alternativweg nach Cusco fanden, der uns wiederum einiges an Geld erspart hat, aber dieser Weg wurde, zumindest fuer Ronja und mich zum Horror. Denn den Grossteil der Strecke fuhren wir in Kleintransportern. Die eigentliche Kollonne loeste sich, bei einer Reifenpanne des uns vorrausfahrenden Fahrzeuges, auf. Diesem gaben wir unseren einzigen Ersatzreifen. Leider sollten wir nach 20 min selber auch eine Reifenpanne haben. So nun hatten wir aber keinen Reifen mehr. Was also tun? Warten, genau. Darauf, dass der Fahrer, der einen Ersatz holen wollte, wieder zuruekkommt. Aus den versprochenen 40min wurden ueber 3 Stunden. 3 Stunden mitten in der Pampa im Urwald, bei Gewitter und absoluter Dunkelheit. Dazu noch in einer Kurve stehend ohne rechtes Vorderrad und die herransausenden LKWs mit der Notblinkanlage warnend. Ich fand es durchaus interessant und auch Ronja kann jetzt darueber mehr oder weniger lachen, aber in dieser Situation war es einfach etwas zu viel des Guten. Aber leider war da noch nicht schluss. Als der Reifen gewechselt war, dauerte es wieder nur gut 20 min und wir hatten erneut einen Platten. Zum Glueck hatte der Fahrer gleich 2 Ersatzreifen geholt, sodass es nur zu einer kleinen Verzoegerung kam. Nun waren wir auf einer asphaltierten Strasse und wir gingen davon aus, dass uns nun nichts mehr aufhalten kann. Aber weit gefehlt. 10 min spaeter blockierte ein gewalltiger Erdrutsch die gesammte Strasse. Durch den extrem dichten Nebel, sahen wir diesen aber erst sehr spaet. Gluecklicherweise konnten wir aber durch das nebenstehende Feld den Erdrutsch umfahren. Doch uns war das Glueck nicht weiter hold und so dauerte es nicht lange, bis wir wieder standen. Wiedereinmal war die Strasse von Steinen ueberseaeht, nun aber unpassierbar. Der Regen war wie ein Wasserfall, dennoch mussten wir zu Fuss mit unseren dicken Rucksaecken die Erd-Lavine, gespickt mit einem Fluss, passieren. Auf der anderen Seite sollte ein anderer Transporter uns aufnehmen. Wir kamen dort vollkommen durchnaesst (ich trotz Regenjacke!), mit nassen Fuessen an. Nur nach einigem Hin und Her fanden wir endlich einen Platz und hofften nun, ohne Probleme, nach Cusco zu kommen. Abgesehen von dichtem Nebel, Schnee, einer mit Steinen besaehten Strasse, einem "lebensmueden" Fahrer und einer Fastkollision mit einem Zug und einem Pferd, kann man das auch so unterschreiben.
In Cusco angekommen (2Uhr Nachts statt 8Uhr Abends) wollten wir nur noch in ein Bett. Aber zur Kroenung war dann im Hostel kein Platz frei. Wir mussten erstmal ein paar andere abklappern, bis wir endlich ein Bett fanden, welches wir uns auch leisten konnten und schliefen sofort ein. Was fuer eine Nacht!
Leider sollten wir abermals mit einem Transportmittel Pech haben, als wir nach Bolivien fuhren. Abermals begleitet von Tim und Nelly wollten wir zum Titicacasee nach Copacabana. Der direkte Bus dahin fuhr uns aber nach La Paz. Zum Glueck handelten wir, nach einiger Diskussion, eine Freifahrt dorthin aus. Jedoch verloren wir so einen ganzen Tag.
Der Titicacasee war toll, wenn auch (stellenweise) etwas kalt. Wir waren am Geburtsort der Menschheit, der Sonneninsel und haben die kleine Stadt gut kennengelernt.
Auch eine mir bis dahin unbekannte Symtomatik (Brechdurchfall :P) habe ich kennengelernt... dank eines Cocktails mit rohem Ei.... naja selber Schuld.
Nun sind wir wieder in La Paz, diesesmal gewollt und werden uns bald auf eine hoffentlich reibungslose 20 Stundenfahrt nach Tarija begeben, um eine Freundin zu besuchen. Und dann muessen wir mal zusehen, wie wir nach Chile kommen!
Sonntag, 26. Oktober 2008
Der steinige Weg nach Cuzco
Nachdem unsere ersten Gehversuche so gut geklappt haben, entschieden wir sofort nach dem Canypon ein noch groesseres Ziel in Angriff zu nehmen, den Machu Picchu. Also sind wir sofort weiter in Richtung Cuzco. Ein kurzer Stop in Arequipa um unser dagelassenes Gepaeck wieder zu schultern und um ein Ticket in einem Schlafbus zu bekommen. Wir wunderten uns schon, warum kaum eine Busgesellschaft nach Cuzco faehrt, fanden aber schnell raus, dass die Hauptstrecke nach Cusco gesperrt war. Unsere Gesllschaft fuhr jedoch nicht mit dem erhofften Schlafbus, sondern mit einem Standardbus ueber eine Alternativstrecke, die jedoch nur ein wenig holpriger sein sollte.
Andere Touristen entschieden sich zu warten und warten wahrscheinlich immer noch. Wir jedoch stuertzten uns in die ungewisse Fahrt, die gegen fuenf Uhr frueh ein jaehes Ende fand, in einer Strassensperre! Zuerst wussten wir nicht warum wir nicht weiterfahren, jedoch mussten wir schliesslich aussteigen und durch das Dorf gehen. Uns bot sich ein ungewohnter Anblick. Die Strasse war voller Steine und grosser Wurzeln und jede Menge Menschen standen dort und sorgten dafuer, dass kein Fahrzeug mehr durchkam.
Durch eine kleine Zahlung durfte unser Bus dann doch durch und wir konnten hinter dem Dorf wieder einsteigen, nachdem wir eine zweite Sperre selbstaendig raeumten.
Wir dachten damit seien wir durch, doch keine 10km spaeter standen wir wieder. Diesesmal in einer laengeren Schlange, was nichts gutes bedeuten konnte.
So war es dann auch. Eine ganze Bruecke war regelrecht belagert. Steine, Glasscherben, Wurzeln und jede Menge aufgebrachter Leute. Gut, dass wir in einem Abstand zu dem geschehen standen. Nach langem warten entschieden sich die ersten zu laufen bzw. fuer einen ueberhoehten Preis ein Taxi, mit einer ungwissen Alternativroute, zu nehmen.
Wir entschieden uns, mit einem jungen amerikanischen Paar zu warten und wenn es zu lange dauern wuerde zu laufen. Jedoch hatten wir Glueck und gerade als wir uns aufmachen wollten kamen unmengen schwer bewaffneter Polizisten, die die Sperre aufloesten. Soweit wir das beobachten konnten lief das relativ friedlich ab, auch wenn viele Menschen in die umliegenden Felder fluechteten. Es dauerte aber auch noch eine ganze Weile, bis die Sperre aus dem Weg geraeumt war.
Erst als wir durchfuhren sahen wir das Ausmass... es sah wirklich schlimm aus. Einige LKWs hatten eingeschmissende Scheiben und auf dem nachvollgenden 100km kam es immer wieder zu kleinen Stops um Steine und Geroell aus dem Weg zu raeumen.
Wir kamen schliesslich mit einer saftigen Verspaetung in Cuzco an.
Nun sind wir noch hier, haben weitere nette Leute kennengelernt, die es zum Teil noch schwieriger hatten hier hinzukommen und planen unseren Trek zur alten Inkastadt. Mal sehen wie das laeuft.
Andere Touristen entschieden sich zu warten und warten wahrscheinlich immer noch. Wir jedoch stuertzten uns in die ungewisse Fahrt, die gegen fuenf Uhr frueh ein jaehes Ende fand, in einer Strassensperre! Zuerst wussten wir nicht warum wir nicht weiterfahren, jedoch mussten wir schliesslich aussteigen und durch das Dorf gehen. Uns bot sich ein ungewohnter Anblick. Die Strasse war voller Steine und grosser Wurzeln und jede Menge Menschen standen dort und sorgten dafuer, dass kein Fahrzeug mehr durchkam.
Durch eine kleine Zahlung durfte unser Bus dann doch durch und wir konnten hinter dem Dorf wieder einsteigen, nachdem wir eine zweite Sperre selbstaendig raeumten.
Wir dachten damit seien wir durch, doch keine 10km spaeter standen wir wieder. Diesesmal in einer laengeren Schlange, was nichts gutes bedeuten konnte.
So war es dann auch. Eine ganze Bruecke war regelrecht belagert. Steine, Glasscherben, Wurzeln und jede Menge aufgebrachter Leute. Gut, dass wir in einem Abstand zu dem geschehen standen. Nach langem warten entschieden sich die ersten zu laufen bzw. fuer einen ueberhoehten Preis ein Taxi, mit einer ungwissen Alternativroute, zu nehmen.
Wir entschieden uns, mit einem jungen amerikanischen Paar zu warten und wenn es zu lange dauern wuerde zu laufen. Jedoch hatten wir Glueck und gerade als wir uns aufmachen wollten kamen unmengen schwer bewaffneter Polizisten, die die Sperre aufloesten. Soweit wir das beobachten konnten lief das relativ friedlich ab, auch wenn viele Menschen in die umliegenden Felder fluechteten. Es dauerte aber auch noch eine ganze Weile, bis die Sperre aus dem Weg geraeumt war.
Erst als wir durchfuhren sahen wir das Ausmass... es sah wirklich schlimm aus. Einige LKWs hatten eingeschmissende Scheiben und auf dem nachvollgenden 100km kam es immer wieder zu kleinen Stops um Steine und Geroell aus dem Weg zu raeumen.
Wir kamen schliesslich mit einer saftigen Verspaetung in Cuzco an.
Nun sind wir noch hier, haben weitere nette Leute kennengelernt, die es zum Teil noch schwieriger hatten hier hinzukommen und planen unseren Trek zur alten Inkastadt. Mal sehen wie das laeuft.
Montag, 20. Oktober 2008
Le canyon de la Colca
Lang ist es her, dass wir uns gemeldet haben, viel ist dazwischen passiert, kurz werde ich es zusammenfassen.
Die Tage in Arequipa waren am Ende etwas langweilig moechte ich fast sagen, da man wirklich alles kannte und so waren wir beide froh als es dann endlich in Richtung des Canyon ging. Mit dem BUs nach Chivay, welches auf 3700m liegt. Da wir spaet angekommen waren, uebernachteten dort kurz und machten uns am naehsten morgen frueh auf zu einer Wanderung.
Wir haben viele Sachen in Arequipa gelassen und mit weniger gepaeck muteten wir uns wiedereinmal viel zu. Ich mit dem Rucksack mit allem noetigen (Zelt, Schlafsaecke, Kocher usw.) und Ronja mit vollbepackten Hokus-Pokus (unserem Tagesrucksack) und der Fototasche.
So machten wir uns froehlich auf. Diesesmal lag es aber nicht an uns, dass es wieder schiefging. Nein auch keiner ist an uns vorbeigefahren und hat uns mitgenommen. Wir sind einfach in die falsche Richtung gelaufen. Nach einem ganzen Tag ueber wirklich hohe Berge (4000m), durch die Pampa (es war kein Weg zu sehen), kamen wir in Tuti, 15-20km in die falsche Richtung an. Wir wunderten uns sehr, da wir extra mit KOmpass gelaufen sind und uns immer brav an ihn gehalten haben. Leider stellten wir fest, dass die Karte die wir hatten falsch genordet war und zwar genau umgekehrt. Bloede Turistenkarten! Zum Glueck konnten der Packesel (Zitat Ronja), und Ronja, die Frostbeule, mit einem Bus wieder nach Chivay, wo wir direkt einen Bus zu unserem eigentlichen Tagesziel nahmen. Dabei stellten wir fest, dass dieses Tagesziel viel naeher gewesen waere.
Dort suchten wir schliesslich noch nach einem geeigneten Zeltplatz, den wir unten im Canyon neben dem Fluss fanden. Auf dem Weg dorthin luden uns noch einige Einheimische, die gerade auf dem Felde arbeiteten, zu einem Glaesschen Chicha (Maisbier) ein. Wir lernten noch einige Worte in der Landesprache (Quechua) und mein spanisch hat auch davon profitiert. Es war schoen, solche Begegnungen wollte ich auf unserer Reise haben.
Als wir nach einer wirklich extrem Sternenklaren Nacht die wir beide noch nie so hell gesehen haben (es war hell obwohl kein Mond da war) aus unserem Zelt krochen, uns im Fluss wuschen und noch ein wenig das Wetter genossen, waren alle Sorgen vergessen. So muesste man echt jeden Morgen aufwachen!
Wir machten uns, diesesmal in die richtige Richtung auf zu unserem naehsten Ziel. Aber wir waeren nicht Ronja und Wanja, haetten wir es diesesmal erreicht. Der Colca, der Fluss hier nachdem auch das Tal benannt ist, machte uns einen Strich durch die Rechnung. Oder sagen wir die fehlenden Bruecken, die uns eine Ueberquerung unmoeglich machten. So endeten wir, wieder nach einem anstrengeden, aber sehr schoenen Trek, auf der falschen Seite in einem Dorf, von dem wir abermals mit einem Kleinbus an unseren Startpunkt (Die Strassen sind hier auch so bloed angelegt, dass man immer zurueck muss) von wo wir dann endlich durch den ganzen Canyon nach Cabanaconde gefahren sind. Den tiefsten Punkt des Canyons (mehr als zweimal so tief alswie (um mal in unserer Landessprache zu sprechen) der Grand Canyon) haben wir gesehen, aber wegen des teuren Permits, liessen wir das aus. Wir muessen ja sparen ;)
So nun sind wir hier, wollen morgen auf nach Cuzco, wo wir hoffentlich nach einem schoenen Trek am Ziel, dem Machu Picchu, ankommen werden. Und warscheinlich gibts dabei ja auch noch was zu feiern, ne.
Wir sind auch schoen braun geworden, sind soweit wieder gesund und haben uns gut an die Hoehe gewoehnt. Perfekte Vorraussetzungen. Es duerfte also nichts schiefgehen......duerfte.....
P.S.: Der Titel hat stand automatisch da... ist zwar ne bloede Sprache, aber passt ja ;)
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Rueckfall?
Vielleicht dauert es noch ein wenig, bis wir ganz fit sind! Dann koennen wir auch wieder mehr erzaehlen! Bis dahin!
Eure
Ronja und Wanja
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