Hallo,
wir sind nun schon in Patagonien... leider fehlt uns die Zeit hier in dieser schoenen Natur, um wirklich was zu schreiben, aber das wird kommen, sobald wir in Punta Arenas angekommen sind (Sonntag?!). Bis dahin danken wir den Leuten, die uns hierrueber verfolgen und uns mit netten E-Mails schon so manchen Tag versuesst haben!
Donnerstag, 27. November 2008
Montag, 10. November 2008
Machu Picchu, Transportpech und Bolivien
Wiedereinmal ist viel geschehen seid wir uns das letzte Mal gemeldet haben. Ich beginne mit den positiven Sachen.
Als allererstes sollte da unser Treck zum Machu Picchu stehen. Wir sind mit drei anderen Deutschen (Tim, Nelly und Janina), die wir in Cusco getroffen haben den weniger ueberlaufenden "Mollepata to Machu Picchu"-Treck galaufen. Der ist etwas laenger uns anstrengender als der Inka-Trail, war aber bestimmt viel besser. Wir haben den 7-Tage Treck auch dann in 5 Tagen geschafft, muessen aber zugeben, dass wir uns am Anfang und mittendrin ein wenig Hilfe von Fahrzeugen holten. Dennoch, 14/16 der Strecke liefen wir selber (obwohl einige von uns am Ende auch noch schummelten) . Es ist unsinnig jetzt hier alles zu schreiben, denn man kann es eh nicht in Worte fassen. Unbeschreibliche Natur, Erfahrungen und Erlebnisse hatten wir auf der Tour.
Erstaunlich waren die ploetzlichen Landschaftswechsel von Geroelllandschaft bishin zu Urwald inerhalb weniger Stunden. Schon am vorletzten Tag konnten wir den Machu Picchu von einer alten Inkastaette, wo wir unsere Zelte aufschlugen, sehen.
Durch diese wunderschoene Wanderung haetten wir fast das Ziel nicht gebuehrend beachtet. Leider haben wir, das durch den Treck gesparte Geld, am Machu Picchu durch ueberhoehte Transportpreise, wieder verloren. Dennoch, es war es wert (Von der Busfahrt nach Unten abgesehen!).
Leider hatten wir auf der Rueckfahrt etwas Pech... oder sagen wir ziemliches Pech. Wir freuten uns zuerst, als wir einen Alternativweg nach Cusco fanden, der uns wiederum einiges an Geld erspart hat, aber dieser Weg wurde, zumindest fuer Ronja und mich zum Horror. Denn den Grossteil der Strecke fuhren wir in Kleintransportern. Die eigentliche Kollonne loeste sich, bei einer Reifenpanne des uns vorrausfahrenden Fahrzeuges, auf. Diesem gaben wir unseren einzigen Ersatzreifen. Leider sollten wir nach 20 min selber auch eine Reifenpanne haben. So nun hatten wir aber keinen Reifen mehr. Was also tun? Warten, genau. Darauf, dass der Fahrer, der einen Ersatz holen wollte, wieder zuruekkommt. Aus den versprochenen 40min wurden ueber 3 Stunden. 3 Stunden mitten in der Pampa im Urwald, bei Gewitter und absoluter Dunkelheit. Dazu noch in einer Kurve stehend ohne rechtes Vorderrad und die herransausenden LKWs mit der Notblinkanlage warnend. Ich fand es durchaus interessant und auch Ronja kann jetzt darueber mehr oder weniger lachen, aber in dieser Situation war es einfach etwas zu viel des Guten. Aber leider war da noch nicht schluss. Als der Reifen gewechselt war, dauerte es wieder nur gut 20 min und wir hatten erneut einen Platten. Zum Glueck hatte der Fahrer gleich 2 Ersatzreifen geholt, sodass es nur zu einer kleinen Verzoegerung kam. Nun waren wir auf einer asphaltierten Strasse und wir gingen davon aus, dass uns nun nichts mehr aufhalten kann. Aber weit gefehlt. 10 min spaeter blockierte ein gewalltiger Erdrutsch die gesammte Strasse. Durch den extrem dichten Nebel, sahen wir diesen aber erst sehr spaet. Gluecklicherweise konnten wir aber durch das nebenstehende Feld den Erdrutsch umfahren. Doch uns war das Glueck nicht weiter hold und so dauerte es nicht lange, bis wir wieder standen. Wiedereinmal war die Strasse von Steinen ueberseaeht, nun aber unpassierbar. Der Regen war wie ein Wasserfall, dennoch mussten wir zu Fuss mit unseren dicken Rucksaecken die Erd-Lavine, gespickt mit einem Fluss, passieren. Auf der anderen Seite sollte ein anderer Transporter uns aufnehmen. Wir kamen dort vollkommen durchnaesst (ich trotz Regenjacke!), mit nassen Fuessen an. Nur nach einigem Hin und Her fanden wir endlich einen Platz und hofften nun, ohne Probleme, nach Cusco zu kommen. Abgesehen von dichtem Nebel, Schnee, einer mit Steinen besaehten Strasse, einem "lebensmueden" Fahrer und einer Fastkollision mit einem Zug und einem Pferd, kann man das auch so unterschreiben.
In Cusco angekommen (2Uhr Nachts statt 8Uhr Abends) wollten wir nur noch in ein Bett. Aber zur Kroenung war dann im Hostel kein Platz frei. Wir mussten erstmal ein paar andere abklappern, bis wir endlich ein Bett fanden, welches wir uns auch leisten konnten und schliefen sofort ein. Was fuer eine Nacht!
Leider sollten wir abermals mit einem Transportmittel Pech haben, als wir nach Bolivien fuhren. Abermals begleitet von Tim und Nelly wollten wir zum Titicacasee nach Copacabana. Der direkte Bus dahin fuhr uns aber nach La Paz. Zum Glueck handelten wir, nach einiger Diskussion, eine Freifahrt dorthin aus. Jedoch verloren wir so einen ganzen Tag.
Der Titicacasee war toll, wenn auch (stellenweise) etwas kalt. Wir waren am Geburtsort der Menschheit, der Sonneninsel und haben die kleine Stadt gut kennengelernt.
Auch eine mir bis dahin unbekannte Symtomatik (Brechdurchfall :P) habe ich kennengelernt... dank eines Cocktails mit rohem Ei.... naja selber Schuld.
Nun sind wir wieder in La Paz, diesesmal gewollt und werden uns bald auf eine hoffentlich reibungslose 20 Stundenfahrt nach Tarija begeben, um eine Freundin zu besuchen. Und dann muessen wir mal zusehen, wie wir nach Chile kommen!
Als allererstes sollte da unser Treck zum Machu Picchu stehen. Wir sind mit drei anderen Deutschen (Tim, Nelly und Janina), die wir in Cusco getroffen haben den weniger ueberlaufenden "Mollepata to Machu Picchu"-Treck galaufen. Der ist etwas laenger uns anstrengender als der Inka-Trail, war aber bestimmt viel besser. Wir haben den 7-Tage Treck auch dann in 5 Tagen geschafft, muessen aber zugeben, dass wir uns am Anfang und mittendrin ein wenig Hilfe von Fahrzeugen holten. Dennoch, 14/16 der Strecke liefen wir selber (obwohl einige von uns am Ende auch noch schummelten) . Es ist unsinnig jetzt hier alles zu schreiben, denn man kann es eh nicht in Worte fassen. Unbeschreibliche Natur, Erfahrungen und Erlebnisse hatten wir auf der Tour.
Erstaunlich waren die ploetzlichen Landschaftswechsel von Geroelllandschaft bishin zu Urwald inerhalb weniger Stunden. Schon am vorletzten Tag konnten wir den Machu Picchu von einer alten Inkastaette, wo wir unsere Zelte aufschlugen, sehen.
Durch diese wunderschoene Wanderung haetten wir fast das Ziel nicht gebuehrend beachtet. Leider haben wir, das durch den Treck gesparte Geld, am Machu Picchu durch ueberhoehte Transportpreise, wieder verloren. Dennoch, es war es wert (Von der Busfahrt nach Unten abgesehen!).
Leider hatten wir auf der Rueckfahrt etwas Pech... oder sagen wir ziemliches Pech. Wir freuten uns zuerst, als wir einen Alternativweg nach Cusco fanden, der uns wiederum einiges an Geld erspart hat, aber dieser Weg wurde, zumindest fuer Ronja und mich zum Horror. Denn den Grossteil der Strecke fuhren wir in Kleintransportern. Die eigentliche Kollonne loeste sich, bei einer Reifenpanne des uns vorrausfahrenden Fahrzeuges, auf. Diesem gaben wir unseren einzigen Ersatzreifen. Leider sollten wir nach 20 min selber auch eine Reifenpanne haben. So nun hatten wir aber keinen Reifen mehr. Was also tun? Warten, genau. Darauf, dass der Fahrer, der einen Ersatz holen wollte, wieder zuruekkommt. Aus den versprochenen 40min wurden ueber 3 Stunden. 3 Stunden mitten in der Pampa im Urwald, bei Gewitter und absoluter Dunkelheit. Dazu noch in einer Kurve stehend ohne rechtes Vorderrad und die herransausenden LKWs mit der Notblinkanlage warnend. Ich fand es durchaus interessant und auch Ronja kann jetzt darueber mehr oder weniger lachen, aber in dieser Situation war es einfach etwas zu viel des Guten. Aber leider war da noch nicht schluss. Als der Reifen gewechselt war, dauerte es wieder nur gut 20 min und wir hatten erneut einen Platten. Zum Glueck hatte der Fahrer gleich 2 Ersatzreifen geholt, sodass es nur zu einer kleinen Verzoegerung kam. Nun waren wir auf einer asphaltierten Strasse und wir gingen davon aus, dass uns nun nichts mehr aufhalten kann. Aber weit gefehlt. 10 min spaeter blockierte ein gewalltiger Erdrutsch die gesammte Strasse. Durch den extrem dichten Nebel, sahen wir diesen aber erst sehr spaet. Gluecklicherweise konnten wir aber durch das nebenstehende Feld den Erdrutsch umfahren. Doch uns war das Glueck nicht weiter hold und so dauerte es nicht lange, bis wir wieder standen. Wiedereinmal war die Strasse von Steinen ueberseaeht, nun aber unpassierbar. Der Regen war wie ein Wasserfall, dennoch mussten wir zu Fuss mit unseren dicken Rucksaecken die Erd-Lavine, gespickt mit einem Fluss, passieren. Auf der anderen Seite sollte ein anderer Transporter uns aufnehmen. Wir kamen dort vollkommen durchnaesst (ich trotz Regenjacke!), mit nassen Fuessen an. Nur nach einigem Hin und Her fanden wir endlich einen Platz und hofften nun, ohne Probleme, nach Cusco zu kommen. Abgesehen von dichtem Nebel, Schnee, einer mit Steinen besaehten Strasse, einem "lebensmueden" Fahrer und einer Fastkollision mit einem Zug und einem Pferd, kann man das auch so unterschreiben.
In Cusco angekommen (2Uhr Nachts statt 8Uhr Abends) wollten wir nur noch in ein Bett. Aber zur Kroenung war dann im Hostel kein Platz frei. Wir mussten erstmal ein paar andere abklappern, bis wir endlich ein Bett fanden, welches wir uns auch leisten konnten und schliefen sofort ein. Was fuer eine Nacht!
Leider sollten wir abermals mit einem Transportmittel Pech haben, als wir nach Bolivien fuhren. Abermals begleitet von Tim und Nelly wollten wir zum Titicacasee nach Copacabana. Der direkte Bus dahin fuhr uns aber nach La Paz. Zum Glueck handelten wir, nach einiger Diskussion, eine Freifahrt dorthin aus. Jedoch verloren wir so einen ganzen Tag.
Der Titicacasee war toll, wenn auch (stellenweise) etwas kalt. Wir waren am Geburtsort der Menschheit, der Sonneninsel und haben die kleine Stadt gut kennengelernt.
Auch eine mir bis dahin unbekannte Symtomatik (Brechdurchfall :P) habe ich kennengelernt... dank eines Cocktails mit rohem Ei.... naja selber Schuld.
Nun sind wir wieder in La Paz, diesesmal gewollt und werden uns bald auf eine hoffentlich reibungslose 20 Stundenfahrt nach Tarija begeben, um eine Freundin zu besuchen. Und dann muessen wir mal zusehen, wie wir nach Chile kommen!
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