Samstag, 14. Februar 2009

Indien fuer Anfaenger

Nun sind wir nun schon zwei Wochen in diesem Massalla names Indien und der Kontrast zu unserer vorherigen Station Japan koennte nicht groesser sein.
Die einzigen Gemeinsamkeiten, so scheint es mir, sind die vielen Menschen und die Tatasache, dass man nichts lesen und verstehen kann.
Mal abgeshen davon, dass es hier so schlappe 40Grad heisser ist, scheint hier auch der Sinn fuer Ordnung irgendwann in grauer Vorzeit verlorengegangen zu sein. Muelltrennung? Es gibt doch eine Strasse oder Bahngleise! Anstellen? Wer quetscht gewinnt! Bremsen? Wer hupt der faehrt? Gewaesserschutz? Wasser= offentliche Kloake.
Abgesehen von diesen Kleinigkeiten eroeffnet sich einem aber sobald man auf die Strasse tritt ein ganzer Kosmos voller Eindruecke, die alle Sinne beanspruchen. Gerueche und Geraeuche entsprechen nichts zuvor Gekanntem. Die Menschen sind so vielfaeltig wie die Religionen und Sprachen. Jeder Platz wartet mit Neuem auf.
Begeistert erfreue ich mich an den vielen Farben, die nicht in den gold durchwirkten Kleiderstoffen, in den ueber und ueber mit statuen verzierten Tempeln, sondern auch auf Lastern und den Hoernern der Kuehe reichlich Platz zur Verwendung finden. Auch schmuecken Malereien vor den Tueren, Blumen und abertausende Menschen, die verkaufen, kaufen oder mit allen erdenklichen Vehikeln fahren, das Strassenbild.
Das Essen haut einen ziemlich um (gluecklicherweise noch nicht im negativen sinne ;) ) und der Strassenverkehr ist eigentlich ganz einfach gestrickt, denn die einzige einigermassen erkennbare Verkehrsregel ist das Linksfahrgebot. Wenn einem also nicht die Hitze den Schweiss auf die Stirn treibt, dann eine Strssenueberquerung.
Dies ist nur ein minimaler Ausschnitt der Eindruecke, die einen ueberfahren wenn man einen Fuss vor die Tuer setzt und Wanja ist fleissig dabei mich zu aklimatisieren.