Donnerstag, 19. März 2009

Home!

Ich bin wieder hier... in meinem Revier, war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt!
Es tut gut, auch wenn sich schon etwas veraendert hat. Wir waren heute bei meinem alten Haus und ich war 5 Jahre zurueckversetzt... es war unbeschreiblich... ich freue mich auf die naehsten Tage und ein paar sehr alte Freunde wiederzusehen..... Ich berichte danach... jetzt bin ich einfach noch zu ueberlwaeltigt!

Sonntag, 1. März 2009

Local Moshpit

Nun wird es mal wieder Zeit einen kleinen Zwischenbericht aus der Ferne zu schreiben. Nachdem wir schoen entspannt vom Hausboot nach Cochin gefahren sind, wo wir koloniales Flair schnuppern und einen netten Priester besuchen konnten, flohen wir vor der Hitze in die Berge. Unser Ziel war die beruehmte Hillstation Ooty. Dort war es wirklich so kalt, dass wir unsere dicken Sachen wieder rauskramen mussten. Aber das tat uns beiden eigentlich auch mal sehr gut. Nach ein paar Tagen dort oben ging es wieder etwas in die Ebene nach Mysoore, wo Ronja einiges indisches erleben konnte. Zuerst lernte sie die Hohe Kunst des Backshisch (Schmiergeld) welches uns in den Palast fuer 120Rs anstatt 400Rs brachte. Desweiteren hat sie zum ersten Mal die indischen Hijras (das sogenannte dritte Geschlecht) bei ihrer "arbeit" erlebt und lernte den indischen Schwarzmarkt kennen, der Hauptsaechlich aus Drogen besteht. Natuerlich haben wir die Finger davon gelassen. Aber eine interessante Erfahrung war es dennoch und es ist nun mal Gang und Gaebe hier, was aber auch vor allem durch die Touristen enstanden ist.
Um uns von den Erfahrungen wieder zu erholen, sind wir an die Traumstraende von Goa weitergefahren. Nach der Fahrt, 15 Stunden in einem indischen Bus, hatten wir aber auch wieder Entspannung und auch etwas schlaf noetig. Leider fanden wir beides erstmal nicht, da wir uns eine Unterkunft suchen mussten und ich mich mit einem Rigshawfahrer stritt.
Aber Goa wurde dann doch zu einer tollen Zeit, da wir uns einen Roller mieteten (sehr viel billiger als ein Taxi) und den ganzen Staat erkundeten. Nur der indische Verkehr hat die Idylle ab und zu zerstoert.
Da Goa sehr christlich ist, wird hier auch Carneval gefeiert, was zwar ein bisschen anders verlaeuft, denn man schmeisst Wasser und Farbe statt Kamelle (ein kleines Holi), aber dennoch ein bisschen Feierstimmung vermittelte und das Heimweh ertraeglicher machte. ;)
Nun sind wir in der wirtschaftlichen Hauptstadt Indiens, Mumbai (Bombay). Hier gab es ein freudiges Wiedersehen mit Yash und seiner Familie, die ich ja schon beim letzten Mal kennengelernt habe. Wir werden hier sehr verwoehnt und es geht uns sehr gut. Ronja durfte auch schon die ersten "Local Train"-Erfahrungen sammeln und feahrt nun lieber im Ladies Compartment. Gegen die Menschenmasse ist Japan ein Witz. Und wie Ronja im letzten Eintrag schon berichtete, halten die Inder nicht viel von Ordnung und System und stuermen einfach ohne Ruecksicht auf Verluste, die es wirklich gibt (Schuhe, Huete usw.), in die schon ueberfuellten Wagen. Wer schonmal in einem Moshpit war, kann das sehr gut nachempfinden. (Obwohl es hier noch ein Stueckchen haerter ist) ;)
Uns geht es also sehr gut und ich gucke mit viel Freude in die nachsten Wochen, denn ab nun werde ich viele Leute wiedertreffen, auf die ich mich schon lange freue.