Freitag, 1. August 2008

Arbeit, Arbeit!

So nun ist ja schon wieder eine lange Zeit vergangen seid ich mich hier gemeldet habe, doch jetzt möchte ich euch ein wenig von meiner/unserer letzten Wochen erzählen:

Ich werde mich kurz halten, ist ja eh meist das selbe Lied: Arbeiten bis zum Umfallen.

Beginnen wir mit Sonoco, also eigentlich der Zeitarbeitsfirma. Wir sind ja bei Sonoco über „Fulltime Personal Service“ angestellt. Zeitarbeit ist bestimmt einigen von euch auch schon bekannt, aber ich hätte es mir nie so vorgestellt.

Eigentlich kann die Firma mit dir tun und lassen was sie will. Wir wurden allein diese Woche zwei mal angerufen und sozusagen auf Bereitschaft gesetzt. Das bedeutet du weißt nicht ob du arbeiten musst oder nicht, bis die Firma nochmals anruft, was oft erst kurz vor Arbeitsbeginn ist.

Außerdem können sie die jederzeit absagen. Unsere Firma macht das zum Glück telefonisch, aber Leute der anderen Firmen bekommen zum Teil erst in Euskirchen wenige Minuten vor Schichtbeginn die Nachricht, dass die frei haben.

Geld gibt’s natürlich nur für wirklich gearbeitet Stunden. Wenn sie dich eine Woche lang nach Hause schicken, verdienst du einfach nichts. Bez. Urlaub gibt’s nur noch 40 Tagen durchgängiger Arbeit. Wenn du also am 39. Tag nach Hause geschickt wirst, musst du wieder 40 Tage warten.

Einzig positiv ist, dass Überstunden bezahlt werden und es einen Wochenendzuschlag gibt. Kombinierbar sind diese Bezüge jedoch nicht.

So arbeiten wir zwischen 8 bis 10 Stunden täglich dort und hoffen darauf, dass auch schön alles bezahlt wird, denn Geld gibt’s immer erst einen halben Monat später.


Rupperath macht mir immer noch am meisten Spaß. Die Leute sind nett, ich kann mich gut unterhalten und noch mehr lernen. So war es auch nicht so schlimm in meinen Geburtstag dort zu arbeiten. Vor allem, weil ich auch noch tollen Besuch bekommen habe. Das wäre beim anderen Job auch nicht denkbar. Es viel mir schon sehr schwer dort zu kündigen, was ich ja jetzt machen musste, um auf Reisen zu gehen.


Spülen bringt mir das meiste Geld und das auch mit einem nicht zu schwerem Job. Und so kann ich, wenn ich mal reich werden sollte sagen, dass ich mich vom Tellerwäscher hochgearbeitet habe ;)


So sieht es mit meinem Teil der Finanzierung doch nicht ganz so düster aus, wie ich zuerst dachte, was die Vorbereitung natürlich zusätzlich versüßt.


Zur Reise kann ich nur noch einen eventuellen Zwischenstop in Israel hinzuzufügen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Mir kam da grad noch ne Idee für euch. Wenn ihr doch eh schon ne Weltreise macht, dann organisiert euch doch noch ne Videokamera und macht euer eigenes Video a la "Where the hell is Matt?" ;)
Ihr solltet doch eigentlich genug Länder bereisen, dass es sich lohnt.