Donnerstag, 11. September 2008

Erlebnisse

So ihr wisst nun schon wo wir die letzten Tage verbracht haben, hier aber auch mal unsere Erlebnisse und Eindruecke:
Neben Providence haben wir New Port und Plymouth (mit Indianerreservoir(Plimoth)) besucht. Das war beides sehr interessant. Wir haben da schon einiges gesehen und man konnte auch mit den Indienern sprechen.
in New Port haben wir besonnders kulinarisches, Fudge und Clam Chouder, Neuland betreten.
In Bosten haben wir den beruehmten "Freedom Trai" gemacht und waren im Science Museum, was natuerlich besonnders mir gefallen hat.
IN new York haben wir natuerlich schon alle Sehenswuerdigkeiten abgeklappert. Ob Statue of Liberty (heute), die aber sehr enttaeuschend war, da man sie gar nciht mehr betreten darf, oder das Empire State Building wir waren dort. Dort moechte ich die Brooklyn Bridge hervorheben, die wir auch jeden morgen auf unserer Subwayfahrt sehen. Die ist echt toll!
Ein Highlight, wenn nicht sogar das Highlight war ein Musical im Central Park. Einige von euch wird es vielleicht etwas sagen: "Hair". Ich nenne es jetzt mal alternativ :) Das hat mir sehr gut gefallen und es war eine super Stimmung.
Ein weiteres Highlight war der Besuch von Conny Island, dem Vergnuegungspark hier in New York. Wir sind mit dem Cyclon, einer Holzachterbahn aus sehr alter Zeit und mit dem Wonder Wheel (einem einzigartigen Riesenrad) gefahren. Anschliessend waren wir am Strand von Brooklyn.
Ihr seht, wir nutzen unsere Zeit, geben aber leider auch schon viel Geld aus. Was wir aber durch die Unterkuenfte wieder reinbekommen. Dennoch freu ich mich auf Suedamerika, wo ein Sandwich nicht mehr 9$ kostet und es bestimmt nicht so touristisch ueberlaufen ist.
Ich wuensche euch allen eine angenehme und ruhige Nacht bzw Morgen :P

Montag, 8. September 2008

USA

Hallo,
wir sind in New York besser gesagt in Brooklyn bei Bekannten von Bekannten. Wie wir hier hinkommen ist schon eine lange geschichte. Da Ronja gerade neben mir einschlaeft werde ich die letzten Tage nur kurz zusammenfassen. Mehr wird meistens eh nicht drin sein, tut uns leid.
Wir sind also nach einem relativ normalen Flug in New York angekommen und haben erstmal am Flughafen irgendwo auf dem Boden uebernachtet. Ich hatte damit kein Problem, aber ich glaube Ronja hat kein bisschen geschlafen.
Am Morgen sind wir dann mit dem Bus nach Pravidence, einer netten Stadt in Rhode Island. Dort trafen wir Natascha und Josef, mit denen wir ueber Ronjas Eltern in Kontakt gekommen sind. Diese haben uns sofort herzichst aufgenommen und uns die naehsten Tage ueber allem Maase bewirtet und rumgefuehrt. Danke nochmals dafuer! (Achtung insider) "IT WAS AMAZING, Fantastic and VERY GOOD"
Danach sind wir bei ihrem Sohn in Boston untergekommen. Auch von ihm wurden wir wieder auserordentlich gut rumgefuehrt und ich glaube ich habe eine neue Lieblingsstadt.
Natuerlich haben wir auch Havard besucht. Aber das waere glaube ich nichts fuer mich.
Nun sind wir bei Bekannten von Daniel, dem Sohn. Sie leben hier fast so, wie ich mein spaeteres Leben sehe... einfach gut! Sie sind beide Ende 20 und sind warscheinlich so schusselig wie ich es bin, was die Wohnung um so gemuehtlicher macht, auch wenn unser Bett erstmal von allem Moeglichen Sachen befreit werden musste.
Morgen gehts weiter in die Stadt und uebermorgen wollen wir uns ein Musical angucken.
Wie ihr seht ist bestens fuer uns gesorgt und so gut wie wir es zur Zeit haben werden wir warscheinlich in Suedamerika ab dem 12ten nur traeumen.
Genau das werde ich nun, denn es ist hier inzwischen auch schon nach Mitternacht und ihr werdet nun so langsam aufstehen und den Montag morgen verfluchen >P
Machts gut, wir werden sicher nochmal von uns hoeren lassen!

Samstag, 6. September 2008

Kurzes Lebenszeichen

Hallo an alle,
wir wollten uns nur kurz aus Boston melden. Wir sind gut angekommen, das Wetter ist toll und wir haben schon viel gesehen und erlebt. Leider haben wir kaum Zeit bzw. moeglichkeiten ins Internet zu gehen, deshalb melden wir uns nur um zu zeigen, dass es uns noch gibt :)
Wir werden aber schon bald etwas mehr von uns hoeren. Wir wuenschen euch noch eine schoene Nacht!

Ronja und Wanja

Sonntag, 31. August 2008

DANKE!

Ich danke allen Leuten, die auf unserer Abschiedsfeier waren und auch noch sind!
Wir werden uns bald wieder sehen!

Sonntag, 24. August 2008

Die letzte Woche

In genau einer Woche und einem Tag hängen wir warscheinlich schon beim Check-In am Flughafen und sind uns vielleicht dann endlich bewusst, dass es wirklich losgeht. Zur Zeit fühle ich mich nämlich eigentlich gar nicht so, als würde ich bald für einige Monate meine gewohnte Umgebung verlassen werde.
Die letzte Woche wird jedoch nochmals stressig. Die Termine sind aber meist von positiveren Sinne. Zwei mal muss ich noch nach Rupperath, was dann dort auch meinen Abschied bedeutet. Spülen muss ich warscheinlich auch noch zwei mal, auch wenn ich gern heute mein letztes Mal haben möchte, ich muss mal gucken, ob ich das klären kann, sodass ich wenigsten noch ein wenig mehr Zeit hab.
Am Dienstag habe ich einen Tag nur für Ronja und mich geplant. Zwar haben wir auf der Reise genug Zeit zu Zweit, aber ein schöner Tag noch in Good All Germany ist bestimmt noch gut.

Leider sieht es mit den finanzen schon etwas schlechter aus als geplant, aber das wird uns von der Reise jetzt auch nicht mehr abhalten. Dennoch drückt es ein wenig auf die Stimmung... gut das ich kaum Zeit habe darüber nachzudenken ;)

Samstag, 9. August 2008

Es wird ernster

Die Zeit vergeht mal wieder extrem schnell und es sind nun nur noch 3 Wochen bis zum Abflug. Die Zeit vorher wird jedoch nocheinmal stressig. Ich habe gestern bemerkt, dass ich bis dahin an keinem Tag nichts vorhab. Jeden Tag werde ich entweder arbeiten, Reisevorbereitungen treffen oder nochmals Freunde treffen bzw. mit der Familie essen gehen. Die beiden letzten Dinge tue ich natürlich am liebsten.
Aber es macht Spaß zu sehen wie nah die Reise nun rückt. Es war bis jetzt immer ein kleiner Traum in weiter Ferne, in 21 Tagen wird er wahr.

Nun wird noch eine Woche in der Firma gearbeitet, zwei Wochen gespült und meine letzte Nacht in Deutschland verbringe ich in Rupperath. Und irgendwie freu ich mich darauf, denn diese Tätigkeit hat mich nun 2 1/2 Jahre begleitet und ich werde die Menschen dort ja auch auf eine Art vermissen.

Ich habe nun soweit alles gekauft, was ich glaube zu brauchen. Nun wird es aber nochmal schwer alle Dinge drumherum so zu erledigen. Ich werde mir gleich eine to-do Liste erstellen, die ich hoffentlich bis zum ersten September abhaken kann.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Freitag, 1. August 2008

Arbeit, Arbeit!

So nun ist ja schon wieder eine lange Zeit vergangen seid ich mich hier gemeldet habe, doch jetzt möchte ich euch ein wenig von meiner/unserer letzten Wochen erzählen:

Ich werde mich kurz halten, ist ja eh meist das selbe Lied: Arbeiten bis zum Umfallen.

Beginnen wir mit Sonoco, also eigentlich der Zeitarbeitsfirma. Wir sind ja bei Sonoco über „Fulltime Personal Service“ angestellt. Zeitarbeit ist bestimmt einigen von euch auch schon bekannt, aber ich hätte es mir nie so vorgestellt.

Eigentlich kann die Firma mit dir tun und lassen was sie will. Wir wurden allein diese Woche zwei mal angerufen und sozusagen auf Bereitschaft gesetzt. Das bedeutet du weißt nicht ob du arbeiten musst oder nicht, bis die Firma nochmals anruft, was oft erst kurz vor Arbeitsbeginn ist.

Außerdem können sie die jederzeit absagen. Unsere Firma macht das zum Glück telefonisch, aber Leute der anderen Firmen bekommen zum Teil erst in Euskirchen wenige Minuten vor Schichtbeginn die Nachricht, dass die frei haben.

Geld gibt’s natürlich nur für wirklich gearbeitet Stunden. Wenn sie dich eine Woche lang nach Hause schicken, verdienst du einfach nichts. Bez. Urlaub gibt’s nur noch 40 Tagen durchgängiger Arbeit. Wenn du also am 39. Tag nach Hause geschickt wirst, musst du wieder 40 Tage warten.

Einzig positiv ist, dass Überstunden bezahlt werden und es einen Wochenendzuschlag gibt. Kombinierbar sind diese Bezüge jedoch nicht.

So arbeiten wir zwischen 8 bis 10 Stunden täglich dort und hoffen darauf, dass auch schön alles bezahlt wird, denn Geld gibt’s immer erst einen halben Monat später.


Rupperath macht mir immer noch am meisten Spaß. Die Leute sind nett, ich kann mich gut unterhalten und noch mehr lernen. So war es auch nicht so schlimm in meinen Geburtstag dort zu arbeiten. Vor allem, weil ich auch noch tollen Besuch bekommen habe. Das wäre beim anderen Job auch nicht denkbar. Es viel mir schon sehr schwer dort zu kündigen, was ich ja jetzt machen musste, um auf Reisen zu gehen.


Spülen bringt mir das meiste Geld und das auch mit einem nicht zu schwerem Job. Und so kann ich, wenn ich mal reich werden sollte sagen, dass ich mich vom Tellerwäscher hochgearbeitet habe ;)


So sieht es mit meinem Teil der Finanzierung doch nicht ganz so düster aus, wie ich zuerst dachte, was die Vorbereitung natürlich zusätzlich versüßt.


Zur Reise kann ich nur noch einen eventuellen Zwischenstop in Israel hinzuzufügen.